Dennoch ist er, Abaelard, in Sicherheit, weil er sich rühmt, Kardinäle (gemeint sind Hyazinth Bobo und Guido von Cittá di Castello) und Kleriker der Kurie als Schüler gehabt zu haben, und er benutzt sie zur Verteidigung vergangenen und gegenwärtigen Irrtums, von denen beurteilt und verurteilt zu werden er an und für sich hätte fürchten müssen... Brief 193: Bernhard von Clairvaux an Kardinal Ivo
Iacinctus multa mala ostendit nobis: nec enim quae voluit, fecit, vel potuit... Epistola CLXXXIX eiusdem ad Innocentium Pontificem
Hyazinth hat uns viel Böses in Aussicht gestellt: doch was er tun wollte, er hat es weder gemacht, noch machen können... Brief 189: Bernhard von Clairvaux an Papst Innozenz
Sed in his omnibus gloriatur, quod cardinalibus et clericis curiae scientiae fontes aperuit, quod manibus et sinibus Romanorum libros et sententias suas incluserit; et in tutelam sui erroris assumit eos, a quibus judicari debuit er damnari. Jacinctus multa mala ostendit nobis: non fecit tamen, non quia non voluit, sed quia non potuit... Epistola CCCXXXVIII eiusdem ad Haimericum Cardinalem et Cancellarium
Aber in all dem rühmt er sich: Dass er den Kardinälen und Klerikern der Kurie die Quellen seines Wissens eröffnet habe, dass er in den Händen und Herzen der Römer seine Bücher und Lehrsätze geschlossen habe. Und er hat zum Schutz seines Irrtums die verwendet, von denen er hätte gerichtet oder verurteilt werden müssen. Hyazinth hat uns viel Schlimmes in Aussicht gestellt: Er hat es dennoch nicht gemacht - nicht, weil er nicht gewollt hätte, sondern weil er nicht konnte... Brief 338: Bernhard an den Kardinal und Kanzler Haimerich